4. Freilichtmuseum Kulturens Östarp
 
Hier auf Kulturens Östarp ist die Zeit beinahe stehen geblieben.

Der eigentlich Grundstein dieses Freilichtmuseums ist die alte Gebäudeanlage „Gamlegården“, ein umbauter Hof von 1811 mit Möbeln, Textilien und Gebrauchsgegenständen aus früheren Zeiten.
Der Garten, im typischen bäuerlichen „Allmoge“-Stil mit Buchsbaum, Rosen und Laube ist an sich schon einen Besuch wert. Der Gamlegården liegt inmitten einer bezaubernden Landschaft mit Äckern, Wiesen und Weiden und sanften Hügeln.
 

Man kann wirklich verstehen, warum der Gründer des Museums Kulturen, Georg Karlin, nicht das Herz dazu hatte, den Hof nach Lund zu versetzen, wie es eigentlich von Beginn an gedacht war.

Östarp ist ein ausgesprochen lebendiges Museum. Die Äcker werden auf althergebrachte Weise bestellt und es gedeihen darauf vielerlei Arten seltener Ackerunkräuter, darunter der Lämmersalat. Derzeit ist man dabei, einen Hof aus der Zeit um 1830 und einen Hof aus den 1930ern aufzubauen. Auch die Haustiere sind auf Östarp von alter Rasse, z.B. das Väne-Rind, die Göinge-Ziege und das Linderöd-Schwein. Werfen Sie auch einen Blick in die Windmühle, in die Malztrocknerei und in die „Brytestugan“, in der man früher den Flachs brach. Das sind alles Gebäude, die in der alten Bauerngemeinschaft ihren besonderen Zweck erfüllten.
Die Anlaufstelle des Freilichtmuseums ist die Gaststätte. Hier kann man gut speisen, braucht aber auch nur ein Eis zu verzehren.

Wegbeschreibung: Kulturens Östarp ist gut ausgeschildert auf der Strecke zwischen Veberöd und Blentarp.